Wir hatten einen OutDoor-Tag, der war sooo schön.
Das Wetter war schön, der Himmel blau, Sonne schien warm auf uns herab, und die Mitmenschen, trotz viel Chaos und paar Streitigkeiten waren generell gut gelaunt. Unser Ziel für diesen OutDoor-Tag war mithilfe von Tipps und ein paar Hilfsmitteln wie einen Kompass und Karte, als Gruppe durch den Wald zu navigieren, um weitere Kartenstücke zu finden. Dazu gab's zu jeder Strecke zum nächsten Kartenstück eine kleine Challenge: das eine Mal blind 200 Meter als Gruppe durch den Wald gehen, das andere Mal in nur 30 Minuten bis zum nächsten Ziel.
Als wir auf den Weg Richtung Kehr waren mussten wir die Challenge bestehen mucksmäuschenstill durch den Wald zu trotten, für ganze 10 Minuten. Niemand durfte reden, so war die Regel. Daraus entwickelt sich aber relativ schnell das Verhalten, dass Leute, statt der Natur zu lauschen, sich dazu entschieden, einfach ihre Kopfhörer in die Ohren zu stecken und ein bisschen Musik zu hören. Trotzdessen waren wir leise, so leise, dass ein Reh sich von uns nicht bedroht gefühlt hat und einfach nur im Dickicht stand, während wir im Gänsemarsch eine Person nach der anderen an ihn vorbei stolzierten. Das hielt jedoch leider nicht bis zum Ende, da eine der Sozialpädagoginnen sich, entgegen der Regel der Challenge, vor sich hin plapperte und somit diesen magischen Moment ernüchternd beendete.