Am 03.08.2022 haben wir uns gemeinsam mit Vitalia mal wieder aufgemacht zu einer Betriebsbesichtigung zum Fagus-Werk nach Alfeld. An dieser Stelle ein Hoch auf das 9€-Ticket!
Das Wort "Fagus" ist lateinisch und bedeutet "Buche". Im Fagus-Werk werden Schuhleisten aus Buchenholz hergestellt. Mittlerweile auch noch mess- und Brandschutzsysteme. Interessant ist die Architektur der Fabrik. Klare Linien, Glas und Stahl, breite Fensterfronten und lichtduchflutete Werksräume für die dort arbeitenden Menschen.
Die Fabrik, die Walter Gropius 1911 in Alfeld baute, gilt nämlich als Meilenstein der Bauhaus-Architektur und gehört zum UNESCO-Welterbe. Vorweg haben wir uns damit beschäftigt, was "Bauhaus" überhaupt bedeutet.
Kubische Formen, gerade Linien und viel Glas prägen die Bauhaus-Architektur. Sie soll zweckmäßig sein, den modernen Menschen in den Mittelpunkt stellen, sich seinen Bedürfnissen anpassen. Aber es werden hier bestimmt noch Blog-Einträge von Anna und Jinen kommen.
Daher möchte ich kurz die Sonderausstellung "Der Drogenhändler - Drogeriegeschichte vom Fuß bis zu den Haaren" erwähnen, die noch bis zum 04.09. im Fagus-Werk zu sehen ist. Beim "Drogenhändler" denkt man wahrscheinlich nicht gleich an Drogeriegeschäfte wie Rossmann oder dm. Aber früher fertigte der "Drogist" auf Wunsch auch Produkte aus verschiedenen Stoffen an. Heute kauft man die Dinge ja fertig abgepackt.
Die ausgestellten Werbetafeln boten ein tollen Blick auf die Werbung von damals.
Hier ein paar Eindrücke:







