Bestimmt habt Ihr die Kisten oder Gegenstände schon einmal gesehen.
Ist ja auch praktisch. Was der eine nicht mehr braucht,
erfreut den anderen. Letztes Jahr während des ersten Lockdowns habe ich in der Südstadt einen alten beleuchteten
Globus mitgenommen. Und der macht aktuell immer noch das schönste Licht. Ich
habe mich gefreut, eine andere Person hat zu Hause etwas mehr Platz.
Übrigens: Erlaubt ist es nicht, entsorgte Dinge einfach am
Straßenrand abzustellen. Das Abstellen von Dingen oder gar Sperrmüll auf
öffentlichem Grund, also etwa auf dem Gehweg, ist in allen Abfallsatzungen oder
-gesetzen von Kommunen eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit, außer es
geschieht auf dem eigenen Grundstück.
Aber ich denke, die Stadt Göttingen toleriert das, solange
man keinen Unrat oder gar Sondermüll an die Straße stellt. Ich handhabe das so,
wenn ich irgendwas rausstelle: wenn es nicht innerhalb von 24 Stunden
mitgenommen wurde (was aber meist der Fall war), dann entsorge ich den Krempel.
Aber: Bevor eine Kiste an die Straße, aufs eigene Grundstück, in
eine Givebox gestellt oder gespendet wird, sollte sich jeder Schenker fragen,
ob die Dinge wirklich noch brauchbar sind.
Nachhaltigkeit,
Teilen und Reparieren liegen im Trend
und an sich ist das Verschenken von noch brauchbaren Gegenständen eine
gute Sache. Auch Nachbarschafts-Apps werden immer beliebter. Da kenne
ich mich allerdings nicht so gut aus. Mit eBay Kleinanzeigen habe ich leider
eher schlechte Erfahrungen gemacht, wenn ich etwas verschenken wollte (an
Selbstabholer).
Ein weiteres schönes Beispiel sind die öffentlichen
Bücherschränke, so gibt es z. B. in der Königsberger Str. 12 einen Bücherschrank
oder gemeinnützige Second Hand Läden wie z.B. KIM in der Angerstraße 1 oder „Klamotte
secondhand“ an der Weender Landstraße 41.
Wie seht Ihr das? Welche Möglichkeiten gibt es noch
brauchbare Sachen loszuwerden oder günstig und nachhaltig etwas zu bekommen?
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| "Zü Fasegen" welche Sprache mag das sein? 😊 pic by me |
